Messapischer Glockenkrater
4. Jhd. v.Chr. , Höhe 228mm, beiger Ton,
Glockenförmiger Krater auf einem abgesetztem Standfuss. Unterhalb der Lippe zwei gegenständige, horizontale Henkel. Die Aussenseite des Körpers, sowie der obere Bereich der Innenseite sind braun bemalt. Unterhalb der Lippe, auf höhe der Henkel, verläuft beidseitig ein Bilderfries mit Olivenblättern, umgeben von Punkten.
Provenienz: erworben 2022 im deutschen Kunsthandel, davor aus deutschem Auktionshandel
Referenz: vgl.: CVA Finnland Fasc. 1 Fig. 225 plate 84 no. 1;
Daunischer Kyathos
daunisch, 5.-4. Jhd. v.Chr. , Durchm. 192mm, beiger Ton,
Großes schalenförmiges Gefäß mit breitem und hohen Bandhenkel. Der bauchige Körper zieht am Übergang zur Lippe leicht ein, die Gefäßlippe schwingt nach aussen aus. Um den Gefäßrand läuft ein schwarzes Band, der Henkel ist mit geometrischen Mustern verziert.
Typischerweise wurden Gefäße dieser Morphologie in der Stadt Herdonia hergestellt.
Provenienz: erworben 2022 im deutschen Kunsthandel, davor in Privatsammlung
Referenz: vgl.: CVA Finnland pl. 85 No. 2; CVA Ticino pl. 20 no. 19-21, Nr. 371, 372; vgl.: MET 63.11.1;
Daunischer Henkeltopf
daunisch-subgeometrisch II, 550- 400 v.Chr. , Höhe 121mm, beiger Ton,
Über einer ebenen Standplatte wölbt sich das kugelige Gefäß und geht nach einem scharfen Knick in die weit nach außen gezogene, scheibenförmige Lippe über. Ein breiter Bandhenkel geht aus der Lippe hervor, übersteigt diese leicht und biegt in engem Bogen zur Körpermitte. Das Gefäß ist handgetöpfert. Der Gefäßkörper ist mit unterschiedlich breiten braunen Linien bemalt.
Provenienz: erworben 2022 im deutschen Kunsthandel, davor in Privatsammlung, davor in schweizer Privatsammlung R./Zürich,
Referenz: CVA Schweiz F. 5 Ostschweiz-Ticino Taf. 8 Nr.3; M.Castoldi, 2002, S. 201f. / 310f.; F. Tine Bertocchi 1985, S. 74/11; E.M. De Juliis, 1977, Tafel X Nr. 16; L. Rossi 1981, Tafel II Nr. 10; F. Rossi, 1979, Taf. XXXI Nr. 53 & Taf. XXXV Nr. 99 & 100; E.M. De Juliis, 1997, S.51; MET 67.11.6 & 66.11.6;
Literatur:
M. Castoldi "Museo Archaeologico di Cremona"; F. Tine Bertocchi "Le necropoli daunie di Ascoli Satriano e Arpi" Genova 1985; E.M. De Juliis "La ceramica geometrica della Daunia" Firenze 1977; L. Rossi "Ceramiche apule nel Museo di Cremona" Bari 1981; F. Rossi "Ceramica geometrica daunia nella Collezione Macrini Ceci" Bari 1979; E.M.De Juliis "Mille anni di ceramica in Puglia" Bari 1997;
Daunischer Henkeltopf
daunisch-subgeometrisch II, 550- 400 v.Chr. , Höhe 101mm, beiger Ton,
Henkeltopf mit kugeligem Korpus, nach einer leichten Einschnürung schließt eine hohe, leicht nach aussen gebogene Lippe an. Aus der Lippe geht ein bandförmiger Henkel hervor, dieser übersteigt diese leicht und schließt in der Gefäßmitte ab. Die tongrundige Oberfläche ist mit breiten roten und braunen Linien und Rechtecken bemalt.
Provenienz: erworben 2022 im deutschen Kunsthandel, davor in Privatsammlung
Referenz: vgl.: CVA Schweiz F. 5 Ostschweiz-Ticino Taf. 20 Nr. 22
Daunisches Schälchen
daunisch-subgeometrisch, 5. Jhd. v.Chr. , Höhe 35mm, Durch. 105mm, beiger Ton,
Die kleine Schale ist trichterfömig weit nach aussen gezogen und endet in einer runden Lippe. Sie hat einen flachen Boden und steht auf einem profilierten Standring. Die Dekorfarbe ist braun bis braunrot. Der Standring aussen und die Mündung sind damit bemalt. Um den Bodenknick laufen eine dünne, eine breite und eine weitere dünne Linie. Unterhalb der Lippe verlaufen innen zwei weitere feine Linien.
Provenienz: erworben 2024 im deutschen Kunsthandel, davor in Privatsammlung
Referenz: in Recherche
Daunische Schale
daunisch-subgeometrisch III, 5. Jhd. v.Chr. , Durchmesser 192mm, beiger Ton,
Steilwandige Schale mit, nach innen ausgezogener und nach aussen auskragender Lippe. Der äussere Rand der Lippe wurde partiell ausgeschnitten, so dass sich 6, mit Strichen verzierte, Stege bilden. Das Gefäß ist tongrundig und innen und aussen mit unterschiedlich breiten braunen Ringen bemalt. Auf dem inneren Gefäßboden findet sich eine ragförmige Verzierung, umgeben von einem Kreis. Die teilweise profilierte Unterseite ist aussen kreisförmig mit einem Tupfenmuster verziert, im mittleren Bereich finden sich verschiedene Kreise und im Zentrum eine blütenförmige Verzierung aus Tupfern. In der gefäßwandung finden sich zwei kleine Löcher zum Aufhängen des Gefäßes.
Provenienz: erworben 2022 im deutschen Kunsthandel, davor in Privatsammlung
Referenz: vgl.: MET 65.11.5; British Museum 1870,1117.14; H.B. Walters et al. H252 & 254; CVA British Museum 7, pl.6 no.1; J.Swaddling, 1986, p.313 & 314; 1856,1226.348
Literatur: H.B. Walters et al. "Catalogue of Vases in the British Museum, 1893-1925; CVA British Museum 7 / Corpus Vasorum Antiquorum: Great Britain 10, British Museum 7; J.Swaddling "Italian Iron Age artefacts in the British Museum : papers of the sixth British Museum Classical Colloquium" 1986;